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Paul Jellinek

Paul Jellinek strukturierte die Welt der Düfte neu

Eigentlich war Paul Jellinek ein normaler Parfumeur und doch faszinierte ihn auch die Systematik der verschiedenen Gerüche, so dass er 1951 eine neue Klassifikation der Düfte vorstellte. Jellineks System besteht aus vier Hauptkategorien, in die alle Düfte eingeordnet werden und zwar nach Eindrücken und Gefühlen, die sie auslösen können. Die vier Hauptgruppen sind: Narkotisch, Stimulierend, Erogen und Anti-erogen. Zu den stimulierenden Gerüchen oder Stoffen beispielsweise gehören Gewürze, deren Duft anregend auf den menschlichen Organismus wirkt.

Die Einteilung bei Jellinek erfolgt streng nach psychologischen Gesichtspunkten

Paul Jellinek richtete seine Einteilung in die vier Kategorien nach psychologischen Erkenntnissen aus, denn erwiesenermaßen können bestimmte Düfte, den Sexualtrieb fördern oder unterbinden. Seiner Ansicht nach gehören blumige Noten, wie Rose und Jasmin, zu der anti-erogenen Klasse und können zum Teil noch leicht narkotisch wirken. Einige Parfumeure greifen bei der Kreation von Düften bis heute auf seine Klassifizierung zurück.

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