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31. März 2015

Öl als Beautyelixier

In den letzten Wochen, so habe ich das zumindest empfunden, sind viele neue Beautyprodukte auf den Markt gekommen, die auf feuchtigkeitsspendendem Öl basieren. Seien es Lipglosse, Hautpflegeprodukte oder straffende Körperöle, die Onlineshops und Parfümerien sind voll davon. Natürlich, jetzt wo wir uns alle auf den Sommer vorbereiten, um stramm und knackig auszusehen, kommen diese Neuerscheinungen gerade recht. Ich habe Öle schon längst in meine Beautyroutine integriert, weil sie für mich und meine trockene Haut essentiell sind.

Welche Öle wie eingesetzt werden können und wie ich sie in meinem Alltag anwende, will ich euch in meinem Parfümgeflüster-Post für März wissen lassen.

Immer, wenn ich mir die Haare gewaschen habe und meine Mähne bereits ein bisschen angetrocknet ist, verreibe ich eine Haselnuss große Menge Haaröl zwischen meinen Handflächen und fahre damit anschließend durch meine Haarlängen, bis sie geschmeidig sind und einen schönen Glanz angenommen haben. Haaröl beschleunigt nicht nur die Trockenzeit eurer frisch gewaschenen Haare, sondern spendet den oftmals trockenen Haarspitzen auch neues Leben, viel Kraft und eine elastische Textur, die das Haar strapazierfähiger macht. Für Haaröl muss man meiner Meinung nach auch gar nicht viel Geld ausgeben. Ich schwöre an dieser Stelle auf günstige Drogerieprodukte. Jedes Haaröl lässt sich übrigens auch vom Finish-Treatment zu einer Maske umfunktionieren: Dafür die Haare einfach vor der Dusche mit Öl einreiben und anschließend mit einem starken Shampoo gründlich auswaschen.

Öl als Beautyelixier

Neben meinen Haaren pflege ich auch meinen Körper gerne mit Ölen. Besonders trockene Stellen, wie Ellenbogen, Knie oder Nagelhaut, aber auch weicheres Gewebe, wie Oberschenkel, freuen sich über ölige und reichhaltige Pflegeprodukte. Öl verbindet sich besonders gut mit noch leicht feuchter Haut und versorgt uns mit kräftigenden und schützenden Vitaminen, die für eine schnelle Hautregeneration sorg. Öle mit vielen ungesättigten Fettsäuren, wie zum Beispiel Arganöl, ziehen besonders schnell ein. Schwere Öle, wie Oliven – oder Avocadoöl brauchen länger, um von der Haut aufgenommen zu werden und eignen sich deswegen gut als Intensivpflege oder für Massagen. Um meinem Gesicht etwas gutes zutun und gegen die trockenen Flecken, besonders im Bereich der Nasenflügel, anzukämpfen, mische ich zu meiner Nachtcreme immer drei bis vier Tropfen Gesichtsöl hinzu.

Aber auch Menschen, die eine ölige oder fettige Haut haben, können auf die Kraft von Gesichtsölen zurückgreifen. Das richtige Öl, in dem Fall Aromaöl (z.B. Wildrosenöl), reguliert die Talgproduktion der Haut. Das von außen auf die Haut aufgetragene Öl fährt die hauteigene Ölproduktion herunter und wird dabei helfen, dass die Haut im Verlauf eines Tages nicht mehr so viel überschüssiges Öl produziert, das ständig abgepudert oder mit Kosmetiktüchern von der Hautgenommen werden muss.

Im Sommer verwende ich Körperöle gerne dazu, um glänzende Akzente, zum Beispiel auf dem Schlüsselbein, zu setzen oder meiner Haut nach einem langen Sonnenbad viel Feuchtigkeit zurückzugeben.

Noch ein Tipp von mir: Füllt euer liebstes Körperöl doch mal in eine kleine Sprühflasche um. So lässt sich das Öl viel besser dosieren und in einer leichteren und gleichmäßigeren Schicht auf eure Hautoberfläche auftragen. Toll sind Öle übrigens auch zum Abschminken geeignet. Im Handumdrehen löst dieses Beautyelixier das Make-up von eurer Haut und entfernt auch wasserfeste Mascara von euren Wimpern problemlos.

Kurzum: ein Alleskönner!

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