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11. September 2014

Im Rausch mit Comme des Garçons

„Ein Duft wie eine Droge“ so beschreibt Comme des Garçons das ursprüngliche „Eau de Parfum“ welches er im Jahre 1994 zum Leben erweckt hat.

Die Konzeptdüfte von Comme des Garçons faszinieren mich schon seit langem und wecken in mir den Drang, diese Leidenschaft und Schwärmerei für deren Düfte mit Ihnen zu teilen. Ich beginne dafür ganz am Anfang.

Die Entstehung von Comme des Garçons

Parfumeur Marc Baxton
Comme des Garçons ist eine avantgardistische Modemarke, welche von der japanischen Designerin Rei Kawakubo 1969 in Tokio gegründet wurde. Erst seit 20 Jahren, um genau zu sein seit 1994, erscheinen auch Düfte unter dem Markennamen. Dabei arbeitet Comme des Garçons mit renommierten Parfumeuren wie Mark Buxton oder Bertrand Duchaufour zusammen, um die eher unkonventionellen Konzeptdüfte zu kreieren. Rei Kawakubo bezeichnet die Parfums gerne auch als „non-parfums“, da sie Erinnerungen an unterschiedliche Alltagssituationen, Lebensereignisse oder Kulturen hervorrufen.

Ein Duft wie eine Droge – Mein Liebling

Comme de Garcons
Das erste Parfum von 1994 heißt ganz aufrichtig Comme des Garçons Eau de Parfum und beschreibt sich als ein Duft, der wie ein Medikament wirkt und sich verhält wie eine Droge. Mit diesem Duft erlebte Mark Buxton seinen absoluten Durchbruch. Fortan gehörte er zur Haute Parfumerie und nahm an vielen künstlerischen Projekten teil. Mark Buxtons Stil wird als mystisch, provokant und subversiv bezeichnet. Ich sprühe den Duft auf, wenn ich melancholisch bin oder mir eine Umarmung wünsche. Kardamom und Zimt wirken auf mein Gemüt wie eine Süßigkeit. Die floralen Noten von Rosen und Nelken erinnern mich an den letzten Blumenstrauß, den mir ein geliebter Mensch geschenkt hat. Zu guter letzt umarmt mich die Wärme der holzigen Akkorde und lässt die Glückshormone nur so sprudeln. Definitiv ein Duft mit Suchtpotenzial!

Zwei besondere Duft-Kollaborationen

In jüngster Zeit lancierte Comme des Garçons gleich zwei neue Düfte, die jeweils auf ihre Art besonders sind: Serpentine und Stephen Jones: Wisteria Hysteria.
serpentine
Serpentine entstand in Zusammenarbeit mit der Londoner Serpentine Gallery anlässlich der Eröffnung der Sackler Gallery – einer erweiterten Präsenz. Das entstandene Parfum ist London-spezifisch mit den besten, frischen und zarten, grünen Noten des Kensington Gardens und des Hyde Parks. Diese Noten stehen im Zusammenspiel und gleichzeitig im Gegensatz zu den anderen Gerüchen von London, dem Kreislauf des Verkehrs und seiner Luft. Es ist ein Unisex Duft, was mich persönlich immer ganz besonders reizt.
Wisteria Hysteria ist bereits die zweite Zusammenarbeit von Comme des Garçons mit dem berühmten Hutmacher Stephen Jones. Der Duft ist das Gegenteil zum 6 Jahre zuvor erschienenen Duft Stephen Jones und ist auch in sich voller Gegensätze: sauber aber verführerisch, vertraut und doch fremd, futuristisch und Rokoko in Einem. Erkennen Sie an was die Umverpackung des Duftes erinnern soll? Genau, an eine Miniatur-Hut Box.
stephen-jones-wisteria-hysteria

Was viele nicht wissen…

Der Name Comme des Garçons stammt von einem französischen Lied, welches der Designerin Rei Kawakubo so gut gefiel. Sie wurde vom Klang des Liedes in den Bann gezogen. Es bedeutet auf deutsch „wie die Jungs“ und sie mochte den Gedanken dahinter, dass Frauen genau so gleichberechtigt sind und handeln „wie die Jungs“.  Ein sehr schöner Gedanke den Rei Kawakubo dabei hatte, wie ich finde. Haben auch Sie einen Liebling unter den zahlreichen Düften von Comme des Garçons?

Ihre
Kathrin

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