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27. Oktober 2014

Meine 10 besten Tipps gegen den Herbst-Blues

Fällt es Ihnen im Herbst auch so schwer, voller Energie in den Tag zu starten? Morgens schminkt man sich im Bad bei Kunstlicht und hofft, dass sich das vermeintlich dezent aufgetragene Augen-Make-up bei Tageslicht nicht als Pandamaske herausstellt. Kaum verlässt man das Haus, legt sich kühler grauer Morgennebel wie ein feiner Hauch über die frisch in Form geföhnten Haare und macht aus der üppigen Mähne ein traurig hängendes Etwas. Spätestens jetzt hat er uns gepackt: der Herbst-Blues.

Ich zitiere an dieser Stelle Hape Kerkeling und sage: „Isch möschte das nischt“! Damit aus dem Herbst-Blues ein Happy-Herbst wird, habe ich für Sie meine 10 besten Wohlfühltipps zusammengestellt.

1.    Schokolade für die Stimmung

In der dunklen Jahreszeit verlangt der Körper nach Kohlenhydraten. „Auch das noch“, höre ich Sie sagen. Sämtliche Fitnesspäpste predigen „Low Carb“ und verdammen Kohlenhydrate. Kohlenhydrate sind böse. Sie machen dick und träge. ABER: Kohlenhydrate verbessern die Laune! Ein Riegel Bitterschokolade lockt das Glückshormon Serotonin, hebt die Stimmung und ist gut für Herz und Kreislauf.

2.    Warme Farben für kühle Tage

Mit das Schönste am Herbst sind die warmen Farben der fallenden Blätter: leuchtendes Rot, cognacfarbenes Braun, intensives Gelb, verblassendes Grün. Wussten Sie, dass Farben sogar „gefühlte Temperaturen“ beeinflussen können? In einem Raum mit überwiegend kalten Farben, wie zum Beispiel Blau, friert man leichter als in einem Raum mit warmen Farben, wie zum Beispiel Rot. Also: Nutzen Sie die Kraft der Farben für sich! Her mit den roten Kissen und Decken und ein Tupfer leuchtendes Gelb oder Orange für die Stimmung.

3.    Innere Wärme

Zum Aufwärmen von innen eignen sich scharfe und aromatische Gewürze wie Ingwer, Chili, Zimt oder Kardamom. Kochen Sie doch mal orientalisch, träumen Sie von wärmeren Ländern und helfen Sie damit gleichzeitig den Abwehrkräften auf die Sprünge. Hier mein liebster Seelenwärmer für nieselige Herbsttage:

Heiße Minze-Ingwer

Heiße Minze mit Ingwer und Honig
Für 2 Gläser: 1 Bund frische Minze, 1 daumenlanges Stück frischer Ingwer, Honig, 500 ml kochendes Wasser. Die Minze kurz unter fließendem Wasser abbrausen. Den Ingwer schälen und in dünne Scheiben schneiden. In jedes Glas 1 Tl Honig füllen. Ingwerscheiben nach Belieben ins Glas geben – je mehr, desto „schärfer“ und wärmender wird das Getränk. Jedes Glas mit kochendem Wasser auffüllen und mindestens 3 Stängel Minze hinzufügen. Etwas ziehen lassen, und weg ist die Gänsehaut!

4.    Licht macht glücklich

Unser Körper produziert bei Lichtmangel weniger vom hauseigenen Glückshormon Serotonin und bringt stattdessen mehr Melatonin in Umlauf. Und Melatonin macht müde. Da hilft nur eines: Warm anziehen und raus ans Tageslicht, auch wenn der Himmel bedeckt ist. Und wen die Herbstdepression so richtig gepackt hat, der kann es mal mit Lichttherapie versuchen. Finnische Forscher fanden heraus, dass 40 Minuten Lichtdusche bei 2500 bis 10.000 Lux die Herbstdepression in 80 Prozent der Fälle lindern können.

5.    Die Thymusdrüse klopfen

Dieser Tipp stammt aus der chinesischen Medizin – und von meinem Yogalehrer: Trommeln Sie sich täglich 15 bis 30 Sekunden lang aufs Brustbein. Nicht wie Tarzan – sanft natürlich! Mit dem Klopfen stimulieren Sie Ihre Immunabwehr und vertreiben Müdigkeit.

6.    Kuscheltag zu Hause

Lassen Sie sich am Wochenende mal so richtig hängen. An diesem Tag ist alles angesagt, was Ihnen guttut: Entspannen Sie in der Badewanne, legen Sie eine Gesichtsmaske auf, schlüpfen Sie in bequeme Klamotten und dann ab auf die Couch und in die Kuscheldecke einmummeln. Sehen Sie sich Ihre Lieblingsfilme an, lesen Sie mal wieder ein gutes Buch oder hören Sie Musik.

7.    Nichts wie raus!

Nach dem Kuscheltag gibt es nichts Stimmungserhellenderes, als raus an die frische Luft zu gehen. Ziehen Sie sich warm an und nichts wie ab in den Park oder in den Wald. Erinnern Sie sich daran, wie unbeschwert Sie als Kind draußen gespielt haben? Laufen Sie durchs Laub, wirbeln Sie die Blätter mit den Füßen auf, spielen Sie Fangen und seien Sie albern. Glückshormone garantiert!

8.    People-Feng ShuiSchattenspiel

Verbringen Sie Zeit mit Menschen, die Ihnen gut tun. Sehen Sie doch mal ihr Adressbüchlein durch. Mit welchen Namen verbinden Sie gute, mit welchen negative Gefühle? Vielleicht wird es Zeit, ein paar Namen aus Ihrem Büchlein zu streichen. Für mehr positive Gefühle.

9.    Glückstagebuch

Schreiben Sie ab jetzt jeden Abend drei Glücksmomente auf, die Sie am Tag erlebt haben. Ihnen fallen keine drei Glücksmomente ein? Und was war mit dem Stück Schokolade? Oder dem Lächeln des Liebsten? Oder dem heißen Bad? Auch kleine Glücksmomente sind Glücksmomente. Man muss sie sich nur bewusst machen, und nach kurzer Zeit weicht der Herbst-Blues dem Happy-Herbst.

10.     Is‘ was, Doc?

Wenn Sie sich länger als zwei Wochen schlapp fühlen, oder die dunkle Wolke auf Ihrem Herzen immer größer wird, gehen Sie bitte zum Arzt!

Bleiben Sie gesund und genießen Sie Ihren Happy-Herbst!

Ihre Valérie


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